Starkes Bollwerk gegen die „Big Five“

Dass man mit einem Grünen Pfeil auch Imagepflege betreiben kann, dafür ist das niedersächsische Salzgitter der beste Beweis. Gerhard Kunze, Obermeister der Kfz-Innung, sorgte dafür, dass sich dieser an zahlreichen Kreuzungen fand, was den Verkehr entlastete. 

Sowohl bei den Autofahrern als auch in der Presse kam der Grüne Pfeil gut an, was sich wiederum positiv auf das Image der Kfz-Innung, der Autohäuser und Werkstätten vor Ort auswirkte: „In Salzgitter ist das Kfz-Gewerbe als Arbeitgeber hoch angesehen“, bescheinigte Stefan Klein, Erster Bürgermeister der Stadt. Das schlägt sich auch in den Ausbildungszahlen nieder: Die 38 Mitgliedsbetriebe bilden pro Jahr rund 20 junge Menschen in verschiedenen Kfz-Berufen aus.

Doch der Kampf um die Auszubildenden ist groß. Salzgitter ist schließlich auch die Heimat von Industriegrößen wie MAN, Salzgitter-Stahl, VW, Bosch und Alstom. Die „Big Five“ dominieren den Arbeitsmarkt. Dass die Kfz-Betriebe hier nicht mit Aspekten wie Vergütung punkten können, versteht sich von selbst: „Da kann dann eigentlich nur noch mit guter Ausbildung und sicheren Arbeitsplätzen geworben werden“, betont Obermeister Kunze. Bereits seit der Gründung der Kfz-Innung Salzgitter spielt das Thema Ausbildung eine zentrale Rolle – und in diesem Jahr feiert diese ihren 70. Geburtstag.

(Foto: Zietz)

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