Spatenstich für die Zukunftswerkstatt

Rund 700.000 Euro investiert das Land Baden-Württemberg in die Zukunftswerkstatt 4.0. Der Spatenstich für das zentrale Schulungszentrum und Testlabor für Technologien, Prozesse und zukünftige Geschäftsmodelle ist Ende Mai in Esslingen am Neckar erfolgt. Auf gut 450 Quadratmetern soll die Zukunftswerkstatt 4.0 die Struktur eines Autohauses realitätsgetreu und praxistauglich nachbilden. Die Eröffnung ist schon für den Spätsommer geplant.

Ziel der Zukunftswerkstatt ist es, die Branchenakteure entlang der Customer Journey im Sales und Aftersales mit Technologien und Systemen von morgen zu konfrontieren. Dazu zählen Mitarbeiter und Inhaber vor allem von kleineren und markenungebundenen Betrieben, aber auch zukünftige Mitarbeiter, beispielsweise Berufsschüler.

Die Besucher aus der Kfz-Branche sollen Zukunftstechnologien erleben und trainieren können. Im Vordergrund stehen Digitalisierungsprozesse und die bevorstehende Transformation in den Kfz-Betrieben durch die Elektromobilität.

„Mit der Zukunftswerkstatt 4.0 leisten die Initiatoren einen Beitrag dazu, die Beschäftigung im Kfz-Gewerbe nachhaltig abzusichern“, erklärte Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA), das gemeinsam mit der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) der Betreibergesellschaft der Zukunftswerkstatt angehört.

Unterstützt wird das Projekt von mehr als 70 Unternehmen und Institutionen, darunter auch dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Auch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg ist mit Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß eingebunden. Beuß lobte die Anlaufstelle als eine gute Ergänzung zu den bestehenden Angeboten für die Betriebe durch den Kfz-Landesverband. Der Verband werde die Zukunftswerkstatt auch als Plattform für eigene Veranstaltungen nutzen.

(Bild: Karlsruher Institut für Technologie)

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