Jetzt Ausbildungsprämie beantragen

Die Bundesregierung möchte diejenigen Betriebe belohnen, die trotz erheblicher finanzieller Einbußen durch die Corona-Pandemie genauso viele Azubis ausbilden wie zuvor. Wer mehr ausbildet, bekommt sogar einen Extrabonus. Die Förderungen sind Teil des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern.

Es gibt vier Förderungen

1. Ausbildungsprämie: 2.000 Euro für jeden Azubi. Die Anzahl der Azubis ist gleich wie in den drei Jahren zuvor.

2. Ausbildungsprämie plus: 3.000 Euro für jeden zusätzlich eingestellten Azubi. 

3. Übernahmeprämie: 3.000 Euro für jeden Azubi, der aus einem insolventen Betrieb übernommen wird.

4. Zuschuss zur Ausbildungsvergütung: 75 Prozent der Ausbildungsvergütung. 

Voraussetzungen

- Bei den Ausbildungsbetrieben muss es sich um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) handeln

- maximale Mitarbeiterzahl: 249 (zum Stichtag am 29. Februar 2020)

- Ausbildungsprämien: Die Mitarbeiter hatten in der ersten Jahreshälfte mindestens einen Monat Kurzarbeit oder der Umsatz ist im April und Mai im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. 

Zuschuss zur Ausbildungsvergütung: Betriebe, die trotz Kurzarbeit (mindestens 50 Prozent Arbeitsausfall) die Ausbildung fortsetzen, bekommen die Förderung. Der Zuschuss wird für jeden Monat gezahlt, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent hat.

Weitere Infos

- Die beiden Ausbildungsprämien werden einmalig nach Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit gezahlt. 

- Alle Anträge sind bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit zu stellen.

- Weitere Infos finden Sie auf der Website der Bundesagentur.

(Bild: Promotor)

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