Ausbildungsprämie: Bund bessert nach

Im Rahmen seines Konjunkturpakets zur Stabilisierung der Wirtschaft in der anhaltenden Coronakrise hatte die Bundesregierung ein Hilfsprogramm namens „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Ziel war es, Betriebe und Auszubildende zu unterstützen.

Nun wurden die Zugangsvoraussetzungen gelockert und das Programm verlängert. Ziel ist es unter anderem, dass mehr Betriebe als bisher profitieren können. Bisher mussten die Betriebe unter anderem starke Umsatzeinbrüche im April und Mai nachweisen, um jeweils 3.000 Euro Prämie pro Auszubildenden zu erhalten.

Die Höhe des förderrelevanten Umsatzeinbruchs ist jetzt niedriger angesetzt worden. Auch die Größe des Ausbildungsbetriebs ist nicht mehr maßgeblich. Wer weiter ausbildet und Azubis von insolventen Unternehmen übernimmt, soll die Prämien erhalten. Ziel ist, dass künftig mehr Ausbildungsbetriebe diese beantragen können. Die Änderungen gelten auch rückwirkend.

Betriebe können die Prämie beantragen, wenn sie aufgrund der Corona-Maßnahmen im Zeitraum von April bis Dezember 2020 Umsatzeinbußen von mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erlitten haben oder mindestens für einen Monat im Jahr 2020 in die Kurzarbeit gehen mussten.

Die genauen Förderkonditionen und das Antragsverfahren erläutert eine FAQ-Liste des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

(Bild: Promotor)

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