Kfz-Betriebe sollten keine Chance ungenutzt lassen, Jugendliche für eine Ausbildung zu interessieren. Deshalb hat die Initiative AutoBerufe einen Online-Betriebefinder an den Start gebracht.
Nicht nur Schüler, sondern Menschen aller Altersgruppen sollen die Möglichkeit erhalten, sich digital weiterzubilden. Dazu hat die Bundesregierung die Initiative „Digitale Bildung“ gestartet. Auch die berufliche Aus- und Weiterbildung soll profitieren.

Tinder für Ausbildungsplätze

Die Schul-App Scoolio bietet Betrieben die Möglichkeit, direkt mit interessierten Schülern in Kontakt zu treten. Die Unternehmen können nicht nur Werbung schalten, sondern erhalten auch Leads zu potenziellen Azubis.
Der Automobilzulieferer Denso baut sein Schulungsangebot für Werkstätten aus. Die Teilnahme an den Live-Webinaren ist kostenlos möglich, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Was als Notlösung für die Corona-Zeit gedacht war, hat sich bewährt und soll zur Dauerlösung werden. Die Bilstein Academy will auch langfristig virtuelle Schulungen anbieten. Präsenzseminare haben aber ebenfalls eine Zukunft.
Die Frankfurter Messe startet zusammen mit der FIA die „Smart Driving Challenge“. Wer sicher und umweltfreundlich Auto fährt, kann in wöchentlichen Wettbewerben lukrative Preise gewinnen.
Kfz-Meister mit einem Faible für Oldtimer sollen künftig die Möglichkeit haben, eine Zusatzqualifikation als Restaurator im Handwerk zu erwerben. Doch der Weg dahin ist nicht ganz einfach.
Der Automobilzulieferer hat seine Onlinepräsenz deutlich ausgebaut. Auf der überarbeiteten Website von Schaeffler finden Interessenten nun ein umfangreicheres Angebot an Produkten und Dienstleistungen.
Viele der traditionellen Wege, auf denen Ausbildungsbetriebe mit künftigen Azubis zusammenkommen, sind derzeit wegen Corona versperrt. Das Handwerk in Baden-Württemberg bietet seinen Betrieben nun eine digitale Alternative.
Nachdem für die Qualifizierung von Meistern im Kfz-Techniker-Handwerk eine neue Ordnung in Kraft getreten ist, steht nun eine Überarbeitung der Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker an. Der ZDK will dabei auch die Expertise aus den Landesverbänden nutzen.
Müssen Betriebe Ausbildungsprämien und -hilfen an den Staat zurückzahlen, wenn sie ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit oder gar ganz nach Hause schicken? Der ZDH informiert über die Folgen des aktuellen Lockdowns bezüglich der staatlichen Hilfen zur Sicherung der Ausbildungsverhältnisse.

Betriebliche Weiterbildung auf Rekordniveau

Die Unternehmen in Deutschland geben immer mehr Geld für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten aus. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft. Und sie wären bereit, noch mehr zu investieren – wenn es nicht ein Problem gäbe.
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